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Steve Ignorant – verschoben auf 14.10.21

Steve Ignorant – verschoben auf 14.10.21

" The Ignorant Tour" presents CRASS songs 1977 - 1984

Do: 24.09.2020
Doors: 19:00

" The Ignorant Tour" presents CRASS songs 1977 - 1984

Das Konzert wird auf den 14.10.2021 verschoben.
Die Karten bleiben gültig.

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Tickets gibts u.a. beio uns im DIY Online Ticketshop

The IGNORANT TOUR
Steve Ignorant – Full band performing CRASS songs
Once more Steve will go on tour to perform CRASS songs 1977-1984 and Ignorant Classics with his band: Carol Hodge (vocals & keys), Pete Wilson (lead guitar), Pete Rawlinson (bass guitar) and Jay Bagnall (drums).
Steve Ignorantis a singer/songwriter and artist. He co-founded the anarcho-punk band CRASS with Penny Rimbaud in 1977. When CRASS finished he played in various bands and is currently performing with his own band Steve Ignorant’s Slice Of Life. After the huge success of performing CRASS songs & Anarcho Classics at The Last Supper Tour in  2010-11 and high profile gigs with Paranoid Visions (Rockfest, Quebec 2016; Rebellion Fest, UK
2017; Japan 2018; Punk Rock Bowling, USA 2018; Montreal ’77, Canada 2018), Steve will once more go on a World Tour.
The political and lyrical ideas of CRASS are even more relevant today as they were then and will be performed with the same intensity of those days.
All shows will have visuals (where venues have the facilities) and samples.
The entire CRASS Catalogue has been remastered and reissued through One Little Indian this April, which has intensified the interest in CRASS and what it stands for.
Steve will be starting his Tour in April/May 2020 in the UK & IRELAND and will then take it to the Continent and the rest of the world.
Steve Ignorant will be performing CRASS songs 1977-1984 with some Ignorant Classics with his band:
Carol Hodge(vocals and keys) & Pete Wilson(Lead guitar) both played at The Last Supper Tour.
Pete Rawlinson(Bass guitar), who together with Steve & Carol & Pete W are the Steve Ignorant’s Slice Of Life band.
Jay Bagnall(Drums), drummer of Paranoid Visions,who played with Steve when performing the CRASS songs & Anarcho Classics.

https://www.facebook.com/steveignorantofficial
www.steveignorant.com

https://instagram.com/steve_ignorant/
https://theseeker.ca/2018/07/interview-crass-steve-ignorant/32059/

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Since forming in Redditch New Town during the birth of the British punk movement in 1977, The Cravats have consistently forged their own musical path, making them tricky blighters to categorise.
NME’s description in 1980 that the music was like ‚. . . Captain Beefheart and the Bonzo Dog Doo-Dah Band fighting in a sack . . . ‚ seemed somewhat apt then as it is now.

After joining legendary indie label Small Wonder Records in 1978 to release five singles and the LP ‚Cravats In Toytown‘, the band were continually championed by John Peel who invited them in for numerous BBC sessions.

They joined the Crass Record label after Penny Rimbaud fell in love with their sax-riddled jazz- punk eccentricity and they released the legendary single ‚Rub Me Out‘ which got to number 75 in the national charts as well as the LP, ‚The Colossal Tunes Out‘.

Taking an extended break around the mid-eighties to pursue other musical avenues (The Very Things and Pigbros amongst others), the band reconvened in 2007 to release compilation retrospectives on Overground Records.

With original founding members The Shend and sax-riddler, Svor Naan, The Cravats began to play live again before releasing new material via three singles and the critically acclaimed ‘Dustbin of Sound’ LP.

Garnering a host of great reviews, two sessions for Marc Riley’s BBC6 programme, a slew of gigs at venues and festivals in the UK and Europe, the band are busier than ever.

With new LP ‚Hoorahland‘ released in 2020, more gigs and a European support tour with Steve Ignorant on his ‚Ignorant Tour, The Cravats are enjoying themselves as much as their new-found audience.
Avant-garde, uncompromising, absurdist, outsider, experimental, obtuse, bloody-minded, ludicrous, surreal, eccentric but always fun.

https://www.thecravats.com/

VVK zzgl. Gebühr: 21,- €
AK: 25,- €
DJ: -
Style: -
Copyright: -

Abwärts – ABGESAGT

Abwärts – ABGESAGT

Fr: 02.10.2020
Doors: 20:00

Bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet!

FALLS ihr die Tickets im SO36 eigenen Ticketshop gekauft habt:
Wer es sich leisten kann und das möchte, würde uns MEGA helfen, wenn ihr uns den Ticketpreis spendet! Da reicht eine kurze E-mail.
FALLS ihr bei Eventim o.ä. gekauft habt, geht das leider nicht, an dieses Geld kommen wir nicht ran. Bitte fordert es da unbedingt zurück!
Lasst euch nicht abwimmeln oder mit Gutscheinen abspeisen.
So ein Mist!!!

VVK zzgl. Gebühr: 18,- €
AK: 22,- €
DJ: -
Style: -
Copyright: -

10 Deutsche sind dümmer als 5 Deutsche *

10 Deutsche sind dümmer als 5 Deutsche *

Theater mit Live Musik

Sa: 03.10.2020
Start: 18:30

Theater mit Live Musik

Tickets gibts ausschließlich bei uns im DIY Online-Ticketshop.
Der Preis ist incl. VVK Gebühr und Garderobe. Da das für uns nicht kostendeckend ist, habt ihr wieder die Möglichkeit, einen Solipreis eurer Wahl einzutragen, wenn ihr könnt und das möchtet.  Danke!!
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… wir sind nur zwei. Ob es hilft?

Eine kleine Lesung mit vielleicht experimenteller Musik durch einige Jahrhunderte Schland und seine Vorläufer. Mit den Stimmen verschiedener Autor*innen befragen wir in seltsamen Kostümen die Kontinuitäten und spärlichen Brüche. Das Konzept einer „Einheit“ mag grundsätzlich brauchbar sein – die dauerbrennende Frage ist „wie eigentlich?“ und für und gegen wen und was? Nicht dass jemensch auf die Idee kommt, dass man außer gewissen Staatsorganen etwa gar… auch den Staat… an sich… in Richtung… bsr..?
Von und mit:Anna Gesewsky (Schauspielerin; Rostock) und Sophia Barthelmes (Regisseurin, Autorin, Performerin; Berlin)
*Zitat Heiner Müller

SITZORDNUNG:
Wenn ihr in einem Haushalt wohnt, in einer Beziehung seid (wir deuten das definitiv so, dass neben Pärchenbeziehungen, auch polyamoröse Verflechtungen und andere Beziehungsmodelle damit einbezogen sind), oder eine Familie* seid – sprich eine Virengemeinschaft seid, dürft ihr zusammensitzen. Wir bieten dafür die Möglichkeit 4 Tickets auf einmal zu kaufen. Dafür im Ticketshop das Dropdownmenü rechts neben dem Preis benutzen. Wenn diese Variante nicht in den Warenkorb gelegt werden kann, ist sie wahrscheinlich ausverkauft. Gern lönnt ihr uns dann anschreiben und sagen: Wir sind eine Virengemenschaft konnten aber nur noch 4 Einzeltickets kaufen und wollen soo gern zusammensitzen. Wir werden sehen was wir tun können.
PREISPOLITIK:

Ihr könnt einen Solipreis eurer Wahl eintragen!

Mindestpreis ist 12 Euro/Ticket (Gaderobe und VVK-Gebühr inklusive).

ABER: Der vorgeschlagen Preis von 16,50 ist der produktionskostendeckende Preis. Die 12 Euro sind gedacht für Menschen, die keine Kohle haben, das Stück aber dennoch sehen wollen. Deswegen wenn ihr habt, zahlt gern mehr, damit wir durchschnittlich auf 16,5 Euro/ticket kommen.
Bitte denkt auch daran, wenn ihr ein 3er oder 4er Ticket kauft, da ist dann nämlich der ermäßigte Preis voreingestellt.

Eine neue Preispolitik die wir mal ausprobieren wollen!

VVK zzgl. Gebühr: -
AK: -
DJ: -
Style: -
Copyright: -

Alarmsignal live

Alarmsignal live

20 JAHRE ALARM! - verschoben auf 22.10.21

Sa: 03.10.2020
Doors: 19:00

20 JAHRE ALARM! - verschoben auf 22.10.21

Liebe Leute,
wir haben uns das alles ganz anders vorgestellt – große Sause zum Jubiläum geplant, viele Freund*innen eingeladen und einige Überraschungen überlegt – rauschende Feste wollten wir feiern. Wir wollten uns in den Armen liegen und es mit euch richtig krachen lassen. Aber dann kam leider eine Pandemie dazwischen, scheiße!
Vermutlich nicht super überraschend für euch und uns, fällt es nicht leicht das zu sagen, aber: Schweren Herzens müssen wir unsere große Zeckengala ins nächste Jahr verschieben und uns alle ein wenig in Geduld üben. Das ist extrem schade, aber es geht leider nicht anders.
Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wir freuen uns wenn ihr die Tickets behaltet, ihr könnt sie aber auch dort zurückgeben wo ihr sie gekauft habt. Wir hoffen, dass wir dann in 2021 mit euch so richtig ausgiebig feiern können!
Eure Signale
präsentiert von: Audiolith Booking, Aggropunk, OX Fanzine, livegigs.de, Plastic Bomb Fanzine, Antikoerper-Export, Away From Life & Kampagne Plus1

20 Jahre Alarm! Sehr geehrte Festgesellschaft, liebe Punketten und Punks, holen Sie ihre Sonntagskleider aus dem Schrank, ALARMSINGAL feiern ihr 20-jähriges Bestehen! Wer hätte das damals im Jahr 2000 gedacht – die Band selber wohl am wenigsten. Nach 7 Longplayern, 2 Splits und etlichen Samplerbeiträgen laden ALARMSIGNAL Sie nun zur ihrer großen Zecken Gala ein.


Alarmsignal sind die Abrechnung mit der Beliebigkeit, der Stagnation und den Faschos dieser Welt. Vor 20 Jahren in Celle gegründet, hat sich die Band nach etlichen Konzerten und sechs Longplayern einen festen Platz in der deutschsprachigen Punkrockszene erspielt – und die Fangemeinde wächst von Jahr zu Jahr weiter.

Wer hier mit Eintönigkeit und nichtssagenden Durchhalteparolen rechnet, hat sich geschnitten! Mal aggressiv und wütend, mal resigniert und nachdenklich überzeugen Alarmsignal mit überwiegend hymnenhaftem Punkrock, der gerne von Chören getragen wird und selbst in seinen schnellen Parts nie den roten Faden zur Melodie verliert.
Ein Musikjournalist schrieb, dass Alarmsignal vielleicht mit zu den letzten authentischen Punkbands gehören, welche die Szene zu bieten hat. Wer die Jungs kennt und die Band einmal live gesehen hat, wird diese Aussage auf jeden Fall bestätigen können. Keine Show ohne erhobene Mittelfinger, wer still stehenbleibt verliert! Warnhinweis: Pogo und blaue Flecke sind mögliche Folgen. Ein Alarmsignal – Konzert bleibt in deinem Kopf und an deinem Körper.

In diesem Sinne: Alarmsignal – 20 Jahre Alarm! Attaque!

Tickets: www.festsaal.shop/alarmsignal
Facebook: https://www.facebook.com/events/659440471508392/

VVK zzgl. Gebühr: 16,- €
AK: -
DJ: -
Style: -
Copyright: -

Onyx & L.o.t.U.G. verschoben auf 22.4.21

Onyx & L.o.t.U.G. verschoben auf 22.4.21

Di: 06.10.2020
Doors: 20:00

Tickets: www.Latfro.com/tickets

WhatsApp Hotline: +49 152 525 90 980

Am 19.04.2020 erwartet Euch eine unglaublich, energie beladene Show mit den legendären Onyx & Lords Of The Underground!!! Wer eine dieser beiden Gruppen schon mal Live erlebt hat, weis dass die Energie kaum zu toppen ist, wenn Sie ihre Headlining Shows spielen. In dieser Kombo wird es noch mal heftiger. Macht Euch bereit!!! Chief Rocka meets Slam, oh oh oh, das wird ein legendärer Abend in der Hauptstadt!!!

VVK zzgl. Gebühr: -
AK: -
DJ: -
Style: -
Copyright: -

Trinkhalle 36

Trinkhalle 36

SO36 goes Kneipe

Fr: 09.10.2020
Start: 20:00

SO36 goes Kneipe

Unser Tresenteam hat sich was tolles überlegt…. was genau ist gerade noch voll geheim.

Sicher ist:

  • Die Türen werden sich öffnen
  • Es wird Getränke geben
  • Menschen werden da sein
  • Musik kommt aus den Boxen

 

VVK zzgl. Gebühr: -
AK: -
DJ: -
Style: -
Copyright: -

Trinkhalle 36

Trinkhalle 36

SO36 goes Kneipe

Sa: 10.10.2020
Start: 20:00

SO36 goes Kneipe

Unser Tresenteam hat sich was tolles überlegt…. was genau ist gerade noch voll geheim.

Sicher ist:

  • Die Türen werden sich öffnen
  • Es wird Getränke geben
  • Menschen werden da sein
  • Musik kommt aus den Boxen

 

VVK zzgl. Gebühr: -
AK: -
DJ: -
Style: -
Copyright: -

Loikaemie – verschoben auf 17.9.21

Loikaemie – verschoben auf 17.9.21

Aktion Index

Sa: 10.10.2020
Doors: 20:00

Aktion Index

Der Termin wird auf den 17.09.2021 verschoben!
Karten behalten ihre Gültigkeit.

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LOIKAEMIE – … wir sind gekommen, um zu bleiben …
Loikaemie sind wieder da. Nachdem sich die einflussreiche Oi Band 2014 aufgelöst hatte, spielten sie überraschend auf dem Back to Future Festival 2019 und gaben anschließend bekannt, dass sie weitere Konzerte spielen und auch weiterhin Musik machen werden. Die persönlichen Umstände haben sich geändert und somit gibt es keinen Grund mehr für die vier Herren, es sich auf dem Punkrocksofa bequem zu machen.
Wenn man sich die aktuelle Situation anschaut, ist das eine gute Nachricht. Loikaemie beeinflussten die Szene früher und tun dies auch heute noch. Antifaschistischer Punkrock, der der Szene nach wie vor einen Spiegel vors Gesicht hält. Loikaemie haben es geschafft, im Gegensatz zu vielen anderen Bands des Genres, sich klar zu positionieren und ihr Umfeld „sauber“ zu halten und sich nicht in irgendwelche Nazifreundschaften verstricken zu lassen.
Man kann von Loikaemie musikalisch halten was man will. Textlich, und den damit verbundenen Einfluss auf die europäische Szene, sind sie vielen Bands weit voraus.
Wir freuen uns auf Euch.

Mufasa Ozora
Punkrock aus dem Saarland. Immer gerade raus. Stets antifaschistisch! „Es gibt keinen falschen Ort, um Richtiges zu sagen!“
Mufasa Ozora hat in den letzten Jahren Supportshows für Toxoplasma, Kaput Krauts, Radio Havanna, ZSK (Trier), Not Available uvm. und Festivals mit u.a. Turbostaat, Antilopengang, Love A, Captain Planet uvm. gespielt!
Im Saarland und darüber hinaus konnte sich die Band einen Namen in der antifaschistischen Punkrock-Szene machen und begleitete Der Dicke Polizist auf seiner Abschiedstour 2017!

VVK zzgl. Gebühr: 
AK: 
DJ: -
Style: -
Copyright: -

DIE STERNE – verschoben auf 24.2.21

DIE STERNE – verschoben auf 24.2.21

Nachholtermin am 24.02.2021

Mi: 14.10.2020
Doors: 19:00

Nachholtermin am 24.02.2021

Die Karten behalten ihre Gültigkeit!

präsentiert von : dq agency, Musikexpress,TAZ, Byte.FM & Kaput Magazin

TICKETS

Ein selbstbetiteltes Album. Auf dem Cover: der Sänger – das letzte verbliebene Ur-Mitglied – ganz allein als aus allen Zeiten geplumpster Dichterfürst, als leicht lädierter, aber wissender Dandy. Ein erstes Hören, und plötzlich sitzt man da, mit lauter Hits in den rauschenden Ohren und zig Textfetzen, die einem durch den Kopf spuken, und ist wie durchgeschüttelt von einem Album, das immer wieder von Freiheit und Verstrickung, von Möglichkeiten und Zwängen handelt. Das neue Album von Die Sterne ist da. Ein Album, auf das man – ohne es zu wissen – so sehr gewartet hat. Eine Platte, die wie keine zweite angeschlossen ist an die Themen unserer Tage – und die trotzdem einlädt auf eine eskapistische Reise durch unerhörte Soundlandschaften. Es lebe der Widerspruch! Es leben Die Sterne!

Die Fakten zuerst: Mit Bassist Thomas Wenzel und Schlagzeuger Christoph Leich haben zwei wichtige Gründungsmitglieder vor anderthalb Jahren die Band verlassen. Auf „Die Sterne“ bilden Jan Philipp Janzen und Phillip Tielsch, beide Mitglieder der Kölner Band Von Spar, die Rhythmusgruppe. Neben den Sterne-Livemusikern Dyan Valdes und Max Knoth wirken zudem u.a. das Kaiser Quartett, Carsten „Erobique“ Meyer und die Düsseldorf Düsterboys mit. Krautige Flächen treffen auf Italo-Pop, verspulten Folk, Psychedelia und Disco. Es funkelt an allen Ecken und Enden. Es ist ein Sound, den man in dieser Überstrahltheit (nicht nur von Die Sterne!) noch nicht kannte – und der doch ganz ihr eigener ist. Vielleicht klingt so die Freiheit.

Das Album vor oben beschriebenem personellen Hintergrund schlicht „Die Sterne“ zu nennen, ist eine sehr lässige Ansage: Die Sterne im Jahr 2020, das ist ein offenes System, in dem freilich mehr denn je der Blick auf das Kontinuierliche dieser musikalischen Institution frei wird: Frank Spilker, seine Songs, Texte und Themen. Seine künstlerische Coolness und seine Dringlichkeit als soziales Wesen.

Die ersten Sekunden der Platte tönen, als wäre ein Vintage-Synthesizer in Bob Dylans „Tangled Up In Blue“ gekracht, am Ende wird WahWah-befeuerter Rave-Pop draus. „Das Herz schlägt aus nach allen Seiten“, singt Spilker über unseren unperfekten Empathiemuskel; Widersprüchlichkeit als menschlichste Form der Libertät.
Mit „Der Palast ist leer“ erreicht die Platte einen ersten Höhepunkt: Michael Rother steigt bei Stereolab ein. Kaum freut man sich über die Cowbell, wehen orchestrale Wolken um die Zinnen. Der Text formuliert nur scheinbar eine Utopie von Unbeherrschtheit. Man ist geneigt, sofort mitstürmen zu wollen, aber Spilker kennt kein Schwarzweiß: Was, wenn sich wirklich niemand mehr um uns kümmerte? Unerhört – man ahnt es nicht!
„Der Sommer in die Stadt wird fahren“ ist flirrender Italo-Pop mit psychedelisch-dräuender Schlagseite (Man denke: Lucio Battisti, circa 1977) und einem herrlich gespreizten Text. Wieder spielt das Kaiser Quartett ganz groß auf. Vielleicht auch ein Lied über falsche Sehnsüchte und Idealisierung. Immer gut, wenn Fragen bleiben.

„Du musst gar nichts“ – fast ein Hausbesetzer-Funk-Pop-Stück wie es Kölner Spät-Kraut-Bands wie Dunkelziffer oder die Phantom Band in den 80ern hätten machen können – nimmt das Kernthema der Platte wieder auf: Wenn man tatsächlich gar nichts muss, jeder Zwang und jedes Ritual weg ist – dann bleibt nur noch der Blick in den Abgrund der Freiheit. Beängstigend.
Nach dem bereits vorab veröffentlichten „Hey Dealer“, bei dem die Flaming Lips der „Embryonic“-Ära auf eine Wagenladung Pilze vorbeischauen, schubst „Unterschiedlich subtil“ den Hörer auf spiegelglatte Wave-Pop-Flächen. Es geht um Macht und Manipulation. Und gerade, als man sich zu fragen beginnt, ob Spilker hier von politischer Einflussname oder den Zwängen modernen Band-Marketings singt, errichtet das Kaiser Quartett mal eben wieder eine dieser unglaublichen Streicher-Kathedralen. Eine Welt voller Möglichkeit, nur: Was ist Gift und was ist Medizin?

Mit „Das Elend kommt (nicht)“ wird es grimmig: Während eine psychotische Fuzz-Gitarre mehr und mehr freidreht, wird klar: Es ist halbwegs müßig, den offensichtlichen Konsensfeind in zig Talkshows zu bequatschen, wenn der wahre Gegner viel näher ist, als man wahrhaben möchte. Und wo wir schon beim Konsensfeind sind: „Die Message“– irgendwo zwischen Dr. John und P-Funk verortet – macht endgültig klar: Für Faschismus gibt es keine Ausreden und Erklärungen. Der Fall liegt ganz einfach: „Der Arsch ist die Message.“ Lässiger als hier kann man den Müll nicht runtertragen.
In „Wir kämen wieder vor“ schaut der Sänger auf ein Umfeld zwischen Paralyse und faulem Arrangement beim Tanz mit den Verbrechern. „Ihr wollt ein Wir – hier gibt’s kein Uns / Integriert euch doch selbst – passt euch doch an!“, singt Spilker, und dann hebt dieser schöne Popsong ab in die Neil-Young-Umlaufbahn. „Die besten Demokratien“ spinnt diesen Gedanken weiter ins Große. Im Fadenkreuz: Das Heucheln von Zivilisiertheit in westlichen Kulturen („Wir finden eine Lösung – gib mir das Problem / Wir stehen ein für Werte und wir wollen Werte sehn“). Ein Flexatone wird geschüttelt, Die Sterne funkeln wieder Arthur Russells Disco Anarcho. Da ist noch Licht im Palast, aber, wie gesagt: Du musst gar nichts!
Jetzt klingt sie langsam aus, diese Zauberplatte. Aber wie wunderbar weird: Auf den retro-futuristischen Dub-Pop „Drinks & Love“ folgt ganz zum Schluss das von einem Tanpura-Sample durchsponnene „Halbvergangener Tag“, das den Eindruck nahelegt, Frank Spilker und seine Mitmusiker hätten am Abend zuvor mit Syd Barrett und der Incredible String Band durchgemacht. Hedonismus, altes Haus: eine oberflächliche, aber ewig verführerische Form der Freiheit.

Und dann, obwohl man sich jetzt wie durchgeschüttelt fühlt und es im Kopf nur so wimmelt vor frisch angestoßenen Gedanken – und Fragen! – , will man das alles gleich noch mal hören. Diesmal aber lauter. Weil man tanzen will. Und dann tanzt man. Man tanzt die Freiheit und die Verstricktheit. Das klare Dagegen und die Widersprüchlichkeit. Die Ambivalenz und die Eindeutigkeit. Aber niemals mit den Verbrechern! Der Arsch ist die Message!

Gut, dass Die Sterne wieder da sind. Gut, dass Frank Spilker wieder Lieder singt.
Wir kommen wieder vor.

(Text: Eric Pfeil)

http://www.diesterne.de/

VVK zzgl. Gebühr: 22,- €
AK: tba
DJ: -
Style: -
Copyright: Brigitta Jahn

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Unklar ist dann, ob es den Laden noch gibt, wenn sich die Situation geändert hat und Konzerte und Parties wieder stattfinden dürfen

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Wir trauern um unseren lieben Freund und Kollegen Christian, seit gut 30 Jahren Tontechniker im SO36.
Kein Job war zu schwer, keine Mukke zu doof. Er war immer für`s SO da, jederzeit ansprechbar, vor allem auch wenn die Luft brannte.
Wir erinnern uns an unzählige gemeinsam durchgemachte Nächte mit viel Musik und reichlich schweren Kisten.
Wir werden ihn vermissen!
Die SO36 Toncrew und das gesamte SO36 Team

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